Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg


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Neues Programm des Astronomiemuseums

Pressespiegel > 2008

Mars und Saturn bestimmen die Pläne

Astronomiemuseum an der Sternwarte Sonneberg-Neufang mit erneuertem Programm

von Antje Menzel und Martina Hunka, erschienen im "Freien Wort" am 19.01.2008





Sonneberg — Mit einem, an aktuelle Himmelsereignisse angepasstem Programm, will das Astronomiemuseum an der Sternwarte Sonneberg in diesem Jahr noch mehr Besucher anlocken.

Somit wird den Besuchern mehr Lust auf Himmelsbeobachtung gemacht. "Neu in unserem Programm sind die ständige Aktualisierung je nach Situation am Sternenhimmel. Wir haben öffentliche Beobachtungstage geplant sowie spezielle Abendveranstaltungen und Nachtführung per Anmeldung der Interessenten. Bei besonderen Himmelsereignissen werden wir über Sonderveranstaltungen in der Presse informieren", erzählt der Leiter des Museums Thomas Weber. Wenn klares Wetter herrscht, wird es auch einen Marsabend geben, denn derzeit ist der rote Planet besonders gut zu sehen. Dies gilt auch im Frühjahr für den Saturn. Vorträge rund um den Mars werden derzeit täglich angeboten. Im Zeitraum März bis April stehen außerdem Vorträge über die Milchstraßensysteme auf dem täglichen Programm.

Auf reges Besucherinteresse kann das Museum, das im übrigen am 15. Juli diesen Jahres sein nunmehr 10jähriges Bestehen feiert, inzwischen bauen. Im vergangenen Jahr kamen rund 4400, ein Drittel davon waren Kinder. Besonders die populärwissenschaftliche Vortragsreihe im Hörsaal, welche in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Sonneberg läuft, zog viele Astronomie-Wissensdurstige an. Sie findet jeden ersten Montag im Monat statt. "Das Besuchermagnet war dabei der Vortrag von Dr. Olaf Kretzer von der Schulsternwarte Suhl im Juni über die Mondlüge, das ist die Verschwörungstheorie, wonach bezweifelt wird, dass die Amerikaner eine Mondexpedition gestartet haben. In dem stark besuchten Vortrag wurden die Argumente der Skeptiker besprochen und aus Sicht des Physikers bewertet", erinnert sich Thomas Weber.

Die nächste Veranstaltung der populärwissenschaftlichen Vortragsreihe findet am Montag, 21. Februar, statt. Es geht an diesem Abend um astronomische Rechenmaschinen in der Geschichte. Das Museum verändert in diesem Jahr auch seine Öffnungszeiten auf folgende Termine: Dienstag bis Freitag von 13-17 Uhr, Samstag (1. April bis 31. Oktober) 13-17 Uhr und Sonntag (ganzjährig) von 13-17 Uhr, es ist also eine Stunde länger offen. Neu ist auch, dass dass tägliche Führung durch das Museum jetzt erst um 15 Uhr stattfindet. Grund hierfür ist das Interesse des Museums daran, so familienfreundlich wie möglich zu arbeiten. Das Astronomiemuseum finanziert sich über den Zweckverband Sternwarte, in dem Landkreis und Stadt Sonneberg Mitglied sind, sowie über die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins "Freunde der Sternwarte Sonneberg e.V.“, Spenden und Eintrittsgelder.

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